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PHARMING. GENTECHNISCH VERÄNDERTE PFLANZEN UND TIERE ALS ARZNEIMITTEL-PRODUKTIONSSTÄTTEN DER ZUKUNFT? - [English]


Duration:

Jul 2006 - Dec 2008

Funding body:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Contact:

Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol.

Wilhelmstr. 56

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Germany

Phone: +49 (0) 2641 973-305

E-Mail: margret.engelhard@ea-aw.de URL: http://www.ea-aw.de

Head:

Project Coordination:

Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol., Bad Neuenahr-Ahrweiler

Member:

Rikke Bagger Jørgensen, Ph.D., Roskilde

Professor Rafael Pardo Avellaneda, Ph.D., Madrid

Professor Dr. jur. Eckhard Rehbinder, Frankfurt

Professor Angelika Schnieke, Ph.D., Weihenstephan

Dr. phil. Margret Engelhard, Dipl.-Biol., Bad Neuenahr-Ahrweiler (Junior Scientist)

Kristin Hagen, Ph.D., Europäische Akademie, Bad Neuenahr-Ahrweiler (Junior Scientist)

Dr. med. Felix Thiele, M.Sc., Europäische Akademie, Bad Neuenahr-Ahrweiler (Head of the Junior Scientist Group)

Short Description:

Pharming ist eine neue Anwendung der Biotechnologie, bei der transgene Pflanzen und Tiere als lebende „Fabriken“ zur Produktion von Biopharmazeutika genutzt werden. Biopharmazeutika sind komplexe pharmazeutische Verbindungen, die nicht mit Hilfe konventioneller chemischer Synthese hergestellt werden können, sondern aus biologischem Material isoliert (z. B. aus Blutplasma) oder gentechnisch mit Hilfe von lebenden Zellen produziert werden. Die derzeit häufig angewandte Methode, Biopharmazeutika in transgenen Mikroorganismen herzustellen, ist teuer und ineffektiv. Zudem hat die steigende Nachfrage nach Biopharmazeutika bereits zu Produktionsengpässen und ersten Fällen von Patientenwartelisten geführt. Bei der Herstellung von Biopharmazeutika in höheren Organismen soll die Erweiterung der Produktionskapazitäten schneller, günstiger und vor allem flexibler möglich sein, da die Vergrößerung von Tier-Herden und Anbauflächen kaum technischen Mehraufwand mit sich bringt. Zudem könnten durch Pharming neue Therapeutika entwickelt und vermarktet werden, deren Produktionskosten momentan noch zu hoch sind. Die mit Pharming verbundenen Erwartungen sind hoch – sowohl in Bezug auf den medizinischen Nutzen als auch in Bezug auf den wirtschaftlichen Profit. Allerdings wirft Pharming auch eine Reihe ethischer, rechtlicher, ökologischer und sozialer Fragen auf, die parallel zur technischen Fortentwicklung dieser Technik diskutiert werden sollten, um einen eventuell bestehenden politischen Handlungsbedarf möglichst frühzeitig zu bestimmen.

Keywords

animal ethics – animal experimentation – biotechnology – cloning – codes of ethics – environmental ethics – ethics of science – genetic research / engineering – genetically modified animals – genetically modified plants – granting of patents – green gene technology – medical ethics – medical ethos – philosophy of nature – release experiments – technology assessment – technology ethics

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